Gaming PCs mit 8 GB Ram im Vergleich 2020

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Als passionierter Gamer bist du auf der Suche nach einem leistungsstarken, aber nicht allzu teuren Gaming PC. Eine Möglichkeit, trotz vernünftiger Leistungsfähigkeit nicht zu tief in die Tasche greifen zu müssen, ist am Arbeitsspeicher zu sparen. Natürlich weißt du schon, dass man mit 1 GB – 2 GB Ram bei aktuellen Spielen nicht sehr weit kommt. Die Einbußen, die mit derart geringen Ressourcen zwangsläufig gegeben sind, stehen in keinem Verhältnis mehr zu den eingesparten Ausgaben. Es gilt, herauszufinden, wo man mit den vorhandenen Mitteln mindestens hinkommen muss, um einem störungsfreien Gaming-Genuss frönen zu können.

Der Gaming PC mit 8 GB Ram – leistungsfähig, aber nicht besonders zukunftsfähig

Ein Gaming PC, der mit 8 GB Ram ausgestattet ist, ist in der Regel für die aktuellen Spiele gerüstet. Du darfst aber nicht erwarten, dass ein Computer mit dieser Ausstattung alles in hochauflösender Grafik präsentieren kann. Arbeitsspeicher ist, im Verhältnis zu den anderen relevanten Schlüsselkomponenten des Gaming Systems, relativ günstig zu bekommen.

Die CPU im Gaming PC mit 8 GB Ram

Es ist im Grunde egal, wie viel Ram in einem Rechner steckt, wenn an der falschen Stelle gespart wird. Die CPU eines Gaming PCs ist das Herzstück und damit das zentrale Element eines Rechners. Ohne eine gute CPU ist die beste Peripherie ziemlich wertlos, weil hier ein sehr enger Flaschenhals vorhanden wäre, der alle anderen Komponenten an ihrer zügigen Arbeit hindert. Alte Dual-Core-CPUs oder gar Intels Celeron-CPUs solltest du gedanklich auf jeden Fall streichen, wenn du an deinem Gaming PC Freude haben möchtest.

Die Grafikkarte und die GPU – Darauf solltest du achten, wenn du die Wahl hast

Die Grafikkarte ist das zweite wichtige Schlüsselelement in einem guten Gaming PC. Eine schnelle CPU, viel Arbeitsspeicher und ein tolles Mainboard werden dir überhaupt nicht helfen, wenn du keine leistungsfähige Grafikkarte im System hast. Die meisten aktuellen Spiele teilen die Rechenlast während des Spielens auf – ein großer Teil wird über die GPU (Graphical Processing Unit aka Grafikprozessor), der Rest wird über die CPU verarbeitet. Du siehst, wie die Komponenten miteinander verbunden sind und genau aus diesem Grund muss ein Computer, besonders ein Gaming PC, gut zusammengesetzt sein, damit alles rund läuft. Auf folgende Punkte musst du bei der Auswahl deiner Grafikkarte besonders achten:

  • Speichergröße der Grafikkarte

    Etliche Hersteller werben mit besonders hohem Grafikspeicher. Dieser Wert ist zwar nicht gänzlich unwichtig, spielt aber bei der Performance im Spiel eine untergeordnete Rolle. Zwar werden über den großen Grafikspeicher eine Menge zu bearbeitender Daten zwischengelagert, aber viel wichtiger ist das Wissen um die Verarbeitungsgeschwindigkeit.

  • Die Speicheranbindung – oft vernachlässigt, aber doch ein elementarer Wert

    Die Speicheranbindung wird viel zu häufig vernachlässigt. Dabei stellt dieser Wert dar, wie schnell die Daten aus dem Datenspeicher ausgelesen und von der GPU verarbeitet werden können. Viele Hersteller protzen mit 4 GB Grafikspeicher, liefern aber nur 128bit Speicheranbindung. Diese Grafikkarten sind zwar „ok“, mehr aber auch nicht. Interessanter werden jene Modelle, die mit einer 256bit Speicheranbindung aufwarten. Hochwertige Grafikkarten werden sogar mit 384bit Speicheranbindung verkauft. Sie sind zwar teuer, aber dafür auch unglaublich schnell. Flüssige Grafik, selbst in leistungshungrigen Titeln wie Mount & Blade (Massenschlachten), Mass Effect und Paragon, liefern diese Karten in höchstmöglicher Auflösung mit allen Details ohne qualitative Einbußen.

  • Das oft verkannte „Sli“ – oder auch Grafikkartenbrücke genannt

    Ursprünglich kam der Platzhirsch auf dem Grafikkartenmarkt, nVidia, mit der Speicherschnittstelle bzw. Brückenlösung „Sli“ auf den Markt. Ziel war, zwei baugliche Grafikkarten über eine physische Schnittstelle miteinander zu koppeln, um eine deutlich verbesserte Bildverarbeitung zu erreichen. Die Technologie funktioniert, denn anstelle einer GPU arbeiten so 2 GPUs zeitgleich die aufkommenden Daten ab. An ein Ruckeln während riesiger Schlachten in Games war nicht mehr zu denken. Der einzige Haken an dieser technisch durchaus begrüßenswerten Sli-Methode ist der enorme Stromverbrauch, der selbst bei Nichtauslastung des Systems gegeben ist. Derartige Optionen sollte man aber ohnehin nur als absoluter Game-a-holic in Betracht ziehen.

Das Mainboard im Gaming PC mit 8 GB Ram

Das Mainboard – viel zu häufig wird gerade an diesem Segment gespart. Zugegeben: beim Mainboard lässt sich wirklich viel Geld einsparen. Hier sollte aber dennoch nicht nur der Preis den Ausschlag geben, ob ein Mainboard gekauft wird oder nicht. Eine vernünftige Konfiguration sollte zumindest gegeben sein – man denke hierbei an Southbridge, Northbridge, die verfügbaren Ram-Slots, SATA-Anschlüsse on Board etc. Wenn dein Gaming PC nun mit 8 GB Ram ausgerüstet werden soll, dann musst du beim Mainboard darauf achten, dass mindestens 2 Ram-Slots zur Verfügung stehen. Aufgrund des besseren Datendurchsatzes laufen in Dual-Channel-Boards 2 Speicherriegel mit 4 GB Ram wesentlich zügiger als bei der Verwendung von nur einem Speicherriegel mit 8 GB.

Der Gaming PC mit 8 GB Ram – ausreichend oder nicht?

Als Fazit kann man einen derartigen Gaming PC durchaus empfehlen, wenn deine persönlichen Ansprüche nicht allzu hoch ausfallen. Mit einer guten Peripherie (SSD-HD, Grafikkarte, Mainboard & CPU) sind 8 GB Ram für einen Gaming PC durchaus ausreichend. Du musst aber davon ausgehen, dass du deinen PC mit Windows 7, 8 oder auch 10 und einem aktuellen Spieltitel bereits ausreizt. Wenn du aber zusätzlich noch In game-Vids mitschneiden willst, solltest du darüber nachdenken, einen Gaming PC mit 16 GB Ram ins Programm zu nehmen. Langfristig wird eine größere Verfügbarkeit von Ram ohnehin immer wichtiger.