Gaming PCs mit AMD im Vergleich 2018

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Unter Gamern gibt es seit vielen Jahren immer die gleiche Streitfrage: Welche CPU ist besser für das Gaming geeignet? Ist es AMD oder Intel, auf das man setzen sollte? Dabei ist die Beantwortung dieser Frage überhaupt nicht davon abhängig, mit welchem Hersteller man sympathisiert, sondern kann die Antwort vom Vergleich der harten Fakten abhängig machen. Bei einem Gaming PC mit AMD Prozessor kann man von den günstigeren Verkaufspreisen profitieren, die AMD seit jeher zu einem interessanten CPU-Hersteller macht.

Welchen Vorteil bieten AMD Prozessoren für Gamer?

Der offensichtlichste und deshalb auch erstgenannte Vorteil von AMD Prozessoren ist der deutlich geringere Kaufpreis im Vergleich zu Intel Prozessoren. Stellt man beide CPUs im jeweils gleichen bzw. fast gleichen Leistungsbereich gegenüber, sind die CPUs von AMD bedeutend preiswerter. In Benchmarks liegen sie nur unwesentlich hinter den Intel Prozessoren zurück, bieten aber durch den deutlich geringeren Preis die Möglichkeit, diese Einsparung in andere Komponenten zu investieren. Dadurch ergibt sich ein Gaming PC, der speziell im Bereich des Gaming seine Stärken ausspielen kann.

Nachteile der Prozessoren aus dem Hause AMD

Einen kleinen Nachteil bringen AMD Prozessoren immer mit: Sie verbrauchen bei gleicher Leistung (im Vergleich zu Intel) etwas mehr Strom. Das relativiert sich allerdings durch den deutlich geringeren Einkaufspreis. Die wahren Stromfresser sind ohnehin nicht die Prozessoren, sondern die Highend-Grafikkarten, ohne die man bei den heutigen Spielen keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Ein weiterer Nachteil ist die mangelnde Kompatibilität bei Systemupgrades. AMD hat einige verschiedene Sockel für seine CPUs, wodurch man beim Auf- bzw. Umrüsten häufig nicht nur einen neuen Prozessor, sondern zeitgleich auch das Motherboard austauschen muss. In gut durchdachten Komplett PCs, die von Fachleuten zusammengestellt werden, spielen derartige Überlegungen aber nur selten eine Rolle. Solche Komplett PCs sind so ausgestattet, dass für einen längeren Zeitraum keine Upgrades durchgeführt werden müssen.

Multithreading – können AMD Prozessoren das auch?

Wenn es um das Thema Multithreading geht, scheiden sich die Geister erneut. AMD hat hier keine nennenswerte Leistungssteigerung zu bieten, obwohl auch hier Mehrkernprozessoren vorhanden sind. Da die Publisher aber ohnehin noch kein Spiel auf den Markt gebracht haben, das die sinnvolle Nutzung mehrerer CPU-Kerne ermöglicht, kann dieser Aspekt vernachlässigt werden. Der tatsächliche Nutzen von Mehrkernprozessoren beschränkt sich auf das „Tabbing“, also darauf, verschiedene Anwendungen zeitgleich nutzen zu können.

Lohnt sich der Kauf eines Komplett PCs mit AMD-Kern?

Gemessen an den Beschaffungskosten und der aktuellen Marktlage im Bereich der Computerspiele kann man durchaus auf ein System mit AMD CPU zurückgreifen. Die niedrigeren Anschaffungskosten bieten genügend Anreiz, sich für ein AMD-System zu entscheiden. Gut zusammengestellte Komplett-Systeme stehen jenen der Intels Chip-Reihe nur unwesentlich nach und sind deshalb eine aus wirtschaftlicher Sicht vernünftige Entscheidung dar.