Häufig gestellte Fragen

Gaming PC oder Gaming Laptop?

Bei der Entscheidungsfindung zu einen neuen Computer stellt sich für viele die Frage, ob es ein Desktop Gaming PC oder doch eher ein Gaming Laptop sein soll. Die Vorteile eines Gaming-Laptops liegen klar auf der Hand, doch wie sieht es mit dem Leistungsunterschied aus? Kann ein Laptop das selbe leisten wie ein Gaming-PC?

Wann ein Laptop die erste Wahl sein sollte

Um die genannten Fragen beantworten zu können, muss man zuerst einmal wissen, wann man einen Laptop tatsächlich benötigt. Die Anschaffung eines Gaming-Laptops ist nur dann wirklich lohnenswert, wenn man häufig unterwegs ist und einen Computer immer und überall benötigt. Studenten profitieren von einem Laptop am meisten, da sie während Vorlesungen schnell papierlos Notizen machen, und auch unterwegs zur Uni oder in längeren Pausen zwischen Vorlesungen arbeiten können.
Ein Laptop lohnt sich allerdings nicht, wenn man diesen nur am heimischen Schreibtisch nutzt, denn hier ist ein Gaming-PC die leistungsstärkere und vor allem preisgünstigere Wahl. Wenn der Computer fast ausschließlich zum Spielen genutzt werden soll, ist auch hier ein Laptop nicht die beste Entscheidung. Zwar gibt es speziell für Spiele konzipierte Gaming-Laptops, diese sind jedoch meist überdurchschnittlich teuer.

Wer beruflich viel unterwegs ist, zuhause in der Freizeit aber gerne Computerspiele spielt, sollte nach Möglichkeit zwei getrennte Systeme besitzen. Verbringt man aber seine Freizeit beispielsweise oft in Hotels und ist nur an Wochenenden zuhause, kann sich ein Gaming-Laptop wieder lohnen.
Kurz gesagt: Man sollte abwägen, wie viel man tatsächlich unterwegs Spielen möchte und ob man nicht doch eher Zuhause am heimischen Computer spielen wird. Der preisliche Unterschied zwischen einem spiele-fähigen Laptop und einem für Office-Anwendungen kann schnell über 1000 Euro liegen.

Gaming-PCs bieten mehr für weniger Geld

Auch heute gilt nach wie vor: Ein Laptop wird niemals die selbe Leistung bringen als ein stationärer Computer. Der Grund hierfür ist einfach: Die Komponenten für einen Laptop müssen möglichst klein, kühl und vor allem energieeffizient sein. Letzteres kann man von spiele-tauglichen Grafikkarten selten behaupten. Der Platz in einem Laptop, Notebook oder gar einem Ultrabook ist knapp bemessen. Es können keine großen und starken Kühllösungen verwendet werden, noch ist ausreichend Platz für größere Bauteile auf der Hardware. Das wirkt sich unweigerlich auf die mögliche Leistung der Komponenten aus. Dennoch gibt es leistungsfähige Grafikkarten für Mobilgeräte, sind aber im Vergleich viel teurer.
Ein weiterer Nachteil von Laptops ist die Upgrade-Fähigkeit. Für gewöhnlich lassen sich nur die Festplatte und der RAM erweitern oder austauschen. Seltener ist dies auch bei der Grafikkarte möglich. CPUs hingegen lassen sich bei den mobilen Geräten nicht austauschen, da diese in der Regel fest mit dem Mainboard verbunden sind. Das bedeutet auch, dass bei einem Defekt oft sehr teure Reparaturkosten entstehen. Bei älteren Geräten lohnt dann nur noch der Neukauf.

Fazit zur Frage Gaming-PC oder Gaming Laptop

Zusammenfassend kann man sagen, dass in der Regel nur ein Desktop-Gaming-PC wirklich sinnvoll für Spiele ist. Ist man jedoch viel und lange unterwegs, und möchte dennoch nicht auf das Spielen in der Freizeit verzichten, kann sich eine Anschaffung eines Gaming-Laptops wiederum lohnen. Allerdings muss für Laptops mehr Geld investiert werden, um eine vergleichbare Leistung zu erhalten. Möchte man den Laptop nur selten für Spiele, sondern hauptsächlich zum Arbeiten nutzen, lohnt die Anschaffung eines Gaming-Laptops nicht. Hier reicht ein günstigeres Gerät vollkommen aus. Das gesparte Geld kann dann in einen stationären Computer investiert werden.

Welcher Sockel für Gaming PCs?

Bei der Zusammenstellung oder Auswahl eines neuen Gaming-PCs muss man einige technische Details kennen und richtig einschätzen können. Das wichtigste Bauteil hierbei ist das Mainboard. Je nachdem wie man sich entscheidet, muss man entweder das passende Mainboard für den Prozessor, oder den richtigen Prozessor für das Mainboard finden. Ausschlaggebend hierfür ist der richtige Sockel, denn nicht jeder Prozessor passt auf jedes Motherboard.

Aktuelle Sockel für AMD-Prozessoren

Der Hersteller AMD hat bereits seit geraumer Zeit keine neuen Prozessoren vorgestellt, die einen neuen Sockel benötigen. Hier wird zwischen zwei Prozessortypen unterschieden: CPU ohne integrierter Grafikeinheit, und APU mit einem eigenen Grafikchip. Diese beiden Typen haben jeweils eigene Sockel.

Leise und energiesparend mit FM2+

FM2+ ist der aktuelle Sockel-Typ für die AMD-APUs mit integriertem Grafikkern und Northbridge. Dieser Sockel wurde 2013 zusammen mit den Kaveri APUs vorgestellt und bis heute verwendet. Der Vorteil dieses Sockels ist die Kombination zwischen Prozessor, Grafik und Northbridge. Letzteres wird normalerweise als eigener Chipsatz auf dem Mainboard verbaut. Durch die Kombinationslösung spart dies jedoch einiges an Bauteilen ein, weshalb FM2+ Mainboards in der Regel um einiges günstiger als herkömmliche Mainboards sind. Ältere Prozessoren mit einem FM2-Sockel sind zudem mit FM2+ kompatibel. Dieser Sockel-Typ sollte allerdings vorzugsweise für Office-Computer verwendet werden, da auf eine dedizierte Grafikkarte verzichtet werden kann.

Leistungsstarke AM3+-Prozessoren für Gaming-PCs

AM3+ ist eine Weiterentwicklung des AM3-Sockels von AMD. Wie auch der FM2+ ist der AM3+-Sockel abwärtskompatibel zu Prozessoren mit AM3-Sockel. Die AM3+-Prozessoren sind reine CPUs ohne eigenen Grafikchip oder integrierter Northbridge. Hier ist eine gesonderte Grafikkarte oder ein auf dem Mainboard integrierter Grafikchip notwendig.
Die AM3+-Prozessoren sind in der Regel leistungsstärker als ihr APU-Pendant, wenn auch die Rechenleistung nicht durch einen Grafikchip verbessert werden kann. Dafür ist der AM3+-Sockel auch nicht gedacht.
FM2+ ist vor allem für sparsame, leise Arbeitscomputer konzepiert, die keine zusätzliche Grafikkarte benötigen, hingegen die AM3+-Prozessoren für hohe Leistung im Verbund einer zusätzlichen Grafikkarte sorgen sollen.

Aktuelle Sockel für Intel-Prozessoren

Bei der Namensgebung von Intel-Prozessoren kommt man schnell durcheinander. Es werden oft ähnliche Zahlen verwendet die keine, auf den ersten Blick eindeutige Nummerierung folgen. So ist der 1150-Sockel für Oberklasse-CPUs, hingegen 1155 eher für Office-Computer geeignet ist. 2011 ist wiederum für die sogenannten „Refresh“-CPUs gedacht, die wiederum als High-End gelten und entsprechend teuer sind. Dies sind jedoch die Sockel-Nummern der letzten Generation. Schauen wir nun, was Intel aktuell zu bieten hat.

Sockel 1151 für Office- als auch Gaming-PCs

Im Gegensatz zur Vorgängerversion des 1151er Sockels unterscheidet Intel beim Sockel nicht mehr zwischen starken und schwachen CPUs im Consumer-Segment. Der Sockel 1151 kann also universell für alle aktuellen Intel Core i3 bis i7 der 6000er Skylake-Serie genutzt werden. Um dennoch das richtige Mainboard wählen zu können, sollte man sich am verbauten Chipsatz orientieren. Für Gaming-PCs ist hauptsächlich der Z170, aber auch der H170 interessant. Der Q170 ist zwar vergleichbar mit dem Z170, ist aber für den Business-Einsatz gedacht.

High-End CPUs mit dem Sockel 2011-3

Die absolute Oberklasse der Prozessoren sind mit dem Sockel 2011-3 zu finden. Dieser Sockel-Typ ist sowohl für die i7-5000/ Extreme Edition als auch für die i7-6000/ Extreme Edition wie dem i7-6800K oder i7-6950X gedacht. Die Prozessoren der Broadwell-E Serie sind die High-End-CPUs von Intel und bilden mit dem X99-Chipsatz das Leistungsstärkste und Teuerste, was für den normalen Verbraucher zu haben ist. Prozessoren für diesen Sockel-Typ sind vor allem für solche Spieler interessant, die gleichzeitig Spiele aufnehmen, und dazu noch im Hintergrund Videos rendern wollen.
Für normales Gaming ist dieser Sockel jedoch eher uninteressant, da übertrieben. So reicht für alle aktuellen Spiele ein starker Core i5 aus der 6000er-Reihe vollkommen aus.

Gaming-PC oder Konsole?

Mit dem Erscheinen der Next-Gen-Konsolen Xbox One und Playstation 4, sowie der baldigen Veröffentlichung einer weiteren Konsolengeneration mit 4K-Unterstützung, stellt sich die klassische Frage: Gaming-PC oder doch eher eine Konsole anschaffen?

Diese Frage ist so alt wie Konsolen und Computer selbst. Von PC-Enthusiasten wird diese Frage ganz schnell und einfach mit „PC Master Race“ beantwortet und die Diskussion beendet. „Console Master Race“ hingegen hört man hingegen seltener und hat im Gegensatz zur PC-Variante nicht einmal einen eigenen Wikipedia-Artikel. Doch wie sehen die Fakten zwischen Gaming-PCs und Konsolen aus?

Leistungsunterschiede zwischen PCs und Konsolen

Der größte Nachteil der Konsolen ist die fest verbaute Hardware. Einmal gekauft, kann bei einer Konsole keine zusätzliche Leistung durch Aufrüsten hinzugewonnen werden. Als ob das nicht problematisch genug ist, sind Konsolen bei der Veröffentlichung eigentlich schon veraltet.
Entwickler sind versucht, die Grafik möglichst gut aussehen zu lassen und dabei wenigstens 30 Bilder pro Sekunde auf die Bildschirme zu bringen. Um dies zu schaffen, werden viele Spiele gerade einmal mit einer 720p-Auflösung berechnet und stoßen dabei schon an die technischen Grenzen der Konsole.
Gaming-PCs hingegen haben den Vorteil, sich flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Wird der RAM knapp, werden kurzerhand weitere Speicher-Riegel installiert. Reicht die Grafikleistung nach mehreren Jahren für neue Top-Spiele nicht mehr aus, wird in eine neue Grafikkarte investiert und hat dadurch – je nach Modell – wieder für mehrere Jahre ausgesorgt. Kann man auf einige Effekt- und Grafikdetails verzichten, stellt der Gamer die Einstellungen herunter und kann so auch mit älterer Hardware die neuesten Spiele spielen. All das geht bei einer Konsole nicht. So ist der Grafik von Konsolenspielen ein Limit gesetzt.

Flexibilität bei Software und Spielen

Der nächste große Haken bei Konsolen: Man kann nur das Spielen, was tatsächlich für die jeweilige Konsole angeboten wird. Zwar sind die aktuellen Konsolen wesentlich flexibler geworden und erlauben die Nutzung verschiedenster Apps, jedoch ist man immer auf das vorhandene Angebot beschränkt. Besonders bei Spielen ist das ärgerlich, denn viele bekannte Games werden entweder exklusiv auf einer einzelnen Konsole oder nur für den Computer vertrieben. Portierungen erfolgen meist erst später, bei manchen Titeln auch garnicht.
Computer werden von solchen Restriktionen meist verschont. Natürlich gibt es bei exklusiven Konsolentitel auch für PC-Gamer kaum eine Chance, dieses Spiel zu spielen, dies kommt jedoch nur sehr selten vor. Man hat sämtliche Freiheiten, zu installieren was und wie viel man möchte. Auch Spiel-Modifikationen sind am PC viel einfacher zu installieren als bei Konsolen. Nur wenn es offiziellen Mod-Support seitens der Entwickler bereit gestellt wird, können diese auch auf Konsolen angewendet werden.

Der große Vorteil von Konsolen hingegen ist die Stabilität der Spiele. Dadurch dass die Hardware aller Konsolen gleich ist, können Spiele- und App-Entwickler ihre Software exakt darauf optimieren. Abstürze des Spiels sind dadurch sehr viel seltener und können viel leichter behoben werden. Bei Computern gibt es unendlich viele mögliche Hardware-Konfigurationen und damit auch entsprechend viele Probleme für den Entwickler, all diese Geräte zu unterstützen. So können sich manche Fehler in einem Spiel hartnäckig lange halten und die Freude am Spiel in bestimmten Fällen schmälern.

Flexibilität vs. Stabilität

Die Eingangsfrage ist damit jedoch nicht beantwortet. Ist der Gaming-PC der Konsole nun vorzuziehen? Nicht unbedingt, denn es kommt auf die Bedürfnisse an. Eine Konsole ist immerwährend, hat selten technische Fehler und Spiele laufen problemlos.
Gaming-PCs können hier manchmal etwas „herumzicken“, sind aber leistungsfähiger und flexibler in den Nutzungsmöglichkeiten. Zudem sind Computer auch teurer in der Anschaffung, leisten aber auch entsprechend mehr.
Was man jedoch bei der Anschaffung einer Konsole einspart, zahlt man meist beim Kauf der Spiele wieder drauf. PC-Spiele haben viel häufiger Rabatte und sind früher günstiger als Konsolenspiele. Diese Faktoren müssen vor dem Kauf abgewägt werden.
Als „Allrounder“ für Produktivität, Entertainment und vielem mehr hat der Gaming-PC jedoch viel stärkere Argumente.

Wenn Du Dich für den Kauf eines Gaming PCs entschieden hast, dann schau Dir doch mal unsere Gaming PC Tests an.

Wo kann man einen Gaming-PC kaufen?

Bei der Überlegung, einen Gaming-PC zu kaufen, fallen den meisten wohl als Erstes große Technik-Geschäfte wie Saturn, Media-Markt oder der kleine Computerladen um die Ecke ein – sofern es diese in seiner Umgebung noch gibt. Doch wer die Preise im Internet vergleicht, bemerkt schnell, dass die Preise im Internet häufig viel günstiger ausfallen oder bei günstigen Preisen der großen Ketten die PCs nicht gerade üppig ausgestattet sind. Daher ist es immer klug, vorher im Internet nach einem Gaming-PC zu suchen.

Wo kann man Gaming-PCs online kaufen?

Das Internet bietet eine riesige Fülle an konkurrierenden Webshops und Versandhändler. Das bedeutet natürlich auch einen gewissen Preiskampf und damit günstige Preise für den Käufer. Doch welche Händler gibt es? Und wo suche ich am besten nach einem guten Computer?
Die bekanntesten Händler im deutschen Raum sind wohl Mindfactory.de, Alternate.de, Notebooksbilliger.de und Caseking.de. Sie bieten allesamt fertige Komplettsysteme in den unterschiedlichsten Konfigurationen und Preisklassen an. Der Vorteil dieser Anbieter ist, dass direkter Support erfolgen kann und es oft auch noch einige Zusatzoptionen wie Wartungsverträge oder Versicherungen gibt, die bei einem Problem mit dem Computer für Sicherheiten sorgen.

Gaming-PCs richtig finden und vergleichen

Das große Problem der unterschiedlichen Händlerseiten ist die schlechte Vergleichbarkeit. Daher ist es ratsam, große Verkaufs- und Vergleichsplattformen zu nutzen. Hier gibt es Webseiten wie Geizhals.de oder Idealo.de. Auf diesen Plattformen kann man ganz speziell danach suchen, welche Konfiguration sein System haben soll, wie teuer der Computer maximal sein darf und vieles mehr. Letztlich findet man auf diese Weise nicht nur den besten Gaming-PC für sein Geld, sondern auch den günstigsten Anbieter.

Vorteile von Amazon gegenüber Vergleichsportalen

Dann gibt es noch Amazon. Hier kann man nicht nur nach den besten und günstigsten Computern suchen, sondern auch noch direkt von den unterschiedlichen Anbietern bestellen – ganz ohne langes Herumklicken durch die verschiedenen Webseiten.
Hat man sich nun für einen Computer entschieden, muss man sich nicht erst noch bei diesem Händler registrieren und seine Daten preisgeben, sondern kann bei Amazon mit wenigen Klicks den Gaming-PC sofort kaufen. Wenige Tage später wird dieser auch direkt durch Amazon oder den jeweiligen Händler geliefert und das Geld vom Konto abgebucht.

Weiterer Vorteil von Amazon: Stimmt etwas mit der Bestellung nicht, ist die Leistung nicht wie erwartet oder hat das Gerät sogar Mängel, kann man den Computer innerhalb von 14 Tagen ganz einfach zurückschicken und bekommt von Amazon sein Geld zurück. Ganz ohne lange Diskussionen am Telefon oder per Mail mit dem Händler. Auch außerhalb der regulären 14 Tagen Rückgaberecht kann man den Artikel oft noch reklamieren und sich mit Amazon einigen.
Gibt es doch Komplikationen mit dem Rückversand oder dem Händler, kann man den Support von Amazon einschalten und erhält dort weitere Unterstützung bei der Abwicklung.

Gaming-PC selbst zusammenstellen

Oft kommt es vor, dass man seine Wunschkonfiguration nicht findet oder Informationen über die verbauten Komponenten nicht ausreichen. So fehlen häufig Herstellerinformationen und Modellnamen von Mainboards, Festplatten und manchmal sogar vom Prozessor.
Wer auf Nummer sicher gehen will, aber wenig Ahnung vom Zusammenbau von Gaming-PCs hat, für den sind Anbieter mit PC-Konfiguratoren die optimale Lösung.
Einen solchen Konfigurator bietet zum Beispiel Alternate.de. Hier finden sich gleich zwei verschiedene Varianten. Der 123-Konfigurator bietet unterschiedliche Basis-Modelle, dessen Hardware gegen Alternativen ausgetauscht werden können. So kann man beispielsweise eine schwächere CPU, aber dafür eine stärkere Grafikkarte auswählen. Fehlkonfigurationen sind hier ausgeschlossen, da nur Alternativen geboten werden, die mit dem Basis-Modell kompatibel sind. Einen solchen PC-Konfigurator bietet auch der Anbieter Caseking.de. Computerwerk.de bietet ebenfalls die Möglichkeit, Gaming-PCs anzupassen, jedoch mit weniger umfangreichen Optionen.

Der zweite PC-Konfigurator von Alternate kann genutzt werden, um seinen Wunsch-PC von Grund auf zu konstruieren. Hier hat man die freie Wahl zwischen allen verfügbaren Komponenten und kann zusätzlich überprüfen, ob die gewählte Hardware zueinander passt. Der selbst zusammengestellte Computer kann dann von Alternate zusammengebaut und, ebenfalls optional, einem Leistungstest unterzogen werden. So kann man sicher gehen, dass alles wie gewünscht funktioniert.

Gaming PCs mit Intel i5 oder i7?

Bei den Modellnamen der Prozessorhersteller wird sich jeder schon einmal gefragt haben, worin denn überhaupt der Unterschied zwischen den Modellen besteht. Dies gilt insbesondere seit 2008 für Intel-Prozessoren, die im Wesentlichen zwischen Core i3, i5 und i7 unterteilt werden. Der i3 kommt hauptsächlich bei Laptops zum Einsatz. Für Spiele sind daher die Core i5 und i7 Modelle gefragt. Ob sich der Kauf eines Core i7 anstelle eines i5 für Gamer wirklich lohnt, wollen wir uns einmal näher ansehen.

Technische Unterschiede zwischen Intel Core i5 und i7

Die technischen Unterschiede zwischen den Modellen Core i5 und i7 sind marginal, aber unter Umständen nicht zu unterschätzen. Wenn man die Datenblätter des Core i5-6600K und des Core i7-6700K vergleicht, fällt zunächst nur ein um 500MHz geringerer Basistakt und 2MB weniger L3 Cache auf. Ansonsten sind die Prozessoren baugleich und verwenden sogar den selben Grafikchip.

Doch in einer einzigen Funktion unterscheiden sich die Modelle erheblich: Hyper-Threading.
Um jetzt nicht zu technisch zu werden kann man vereinfacht sagen: Hyper-Threading ermöglicht dem Prozessor, seine physischen Kerne in doppelt so viele logische Kerne, auch Threads genannt, aufzuteilen und parallele Datenströme besser zu verarbeiten. Statt den vier Kernen wird bei eingeschaltetem Hyper-Threading also acht Kerne angezeigt und Programmen zur Verfügung gestellt.

Intel Core i7 nur für aufwendige Berechnungen nützlich

Vergleicht man die aktuellen Preise, zahlt man für einen Core i5-6600K ca. 230 Euro, für einen Core i7-6700K 330 Euro. Für 100 Euro Aufpreis bekommt man bei einem i7 lediglich 500MHz mehr Basistakt, 2MB mehr Zwischenspeicher und Hyper-Threading. Aber für wen lohnt sich das?
Für Games reichen vier logische Kerne vollkommen aus. Tatsächlich werden mehr als vier Kerne von den wenigsten Spielen unterstützt, geschweige denn richtig ausgelastet. Daher ist ein Core i7 eher für Anwender interessant, die viele parallele Berechnungen gleichzeitig benötigen und damit alle Threads voll auslasten. Das sind in der Regel mathematische Berechnungen, aber auch Video- und 3D-Rendering können den Prozessor voll auslasten.

Die tatsächliche Leistung des Intel Core i5 reicht also für die allermeisten Anwendungen vollkommen aus, weshalb man hier etwas Geld einsparen kann. Wer aber regelmäßig von seinen Spielen Aufnahmen macht, diese schnell bearbeiten und auf Youtube laden möchte, kann die zusätzliche Investition von 100 Euro mit ruhigem Gewissen tätigen und sich über kürzere Verarbeitungszeit der Videos freuen.

Welches Netzteil für Gaming PCs nehmen?

Wer plant, seinen eigenen Gaming-PC zusammenzustellen oder einen bestehenden Computer aufzurüsten, muss sich zwangsläufig mit der Frage auseinandersetzen: Welches Netzteil benötige ich dafür?
Das ist eine sehr gute Frage, denn wie viel Watt ein Netzteil benötigt, hängt stark von verschiedensten Bauteilen ab. Und nicht bei jeder Hardware kann man auf Anhieb erkennen, wie viel tatsächlich verbraucht wird. Weitere Aspekte, die beim Netzteilkauf eine Rolle spielen, sind die benötigten Anschlüsse und die Energieeffizienz des Netzteils.

Stromverbrauch feststellen

Beginnen wir bei der Analyse der benötigten Wattzahl. Die größten Verbraucher sind im Wesentlichen die Grafikkarte und der Prozessor, aber auch andere Bauteile in größerer Stückzahl können sich summieren. Hier ein Überblick:

Grafikkarte(n)

Im Vorfeld sollte klar sein, ob eine einzelne Grafikkarte genügt oder man ein SLI- oder Crossfire-Verbund installieren möchte. Grafikkarten sind mit bis zu 650 Watt richtige Stromfresser. Die stromhungrigste Grafikkarte die derzeit bekannt ist, ist die Sapphire Radeon R9 295X2 mit unglaublichen 646 Watt Maximalverbrauch. Der hohe Verbrauch kommt durch den Einsatz von gleich zwei GPUs auf nur einer Karte. Gleich zwei dieser Karten zu verbauen, würde sehr hohe Wattzahlen beim Netzteil erfordern.
Gehen wir jedoch von geläufigeren Grafikkarten aus, liegt der durchschnittliche Verbrauch zwischen 50 und 300 Watt. Zu beachten ist der „TDP“-Wert (Thermal Design Power). Dieser gibt an, welche maximale thermische Verlustleistung die Hardware hat. Dies ist zwar nur ein Richtwert, da dies nicht den tatsächlichen Verbrauch in Watt misst. Der tatsächliche Verbrauch liegt meist etwas höher als der TDP.

Prozessor

Ein oft unterschätzter Verbraucher ist der Prozessor. Mit neuer Technik in Form von immer kleineren Fertigungsgrößen bis aktuell 14 bis 10nm sinkt zwar der Stromverbrauch immer weiter, doch ist auch mehr Platz auf dem Chip um mehr Bauteile unterzubringen. Am Ende kann ein Prozessor neuerer Generation unter Volllast also genauso viel oder gar mehr wie die vorherige verbrauchen.
Prozessoren fallen jedoch nie so sehr ins Gewicht wie Grafikkarten, liegt der durchschnittliche Verbrauch aktueller Prozessoren lediglich bei ungefähr 100 Watt, zum Beispiel beim aktuellen Top-Prozessor Intel i7-6700k.
Vorsicht jedoch bei AMD! Der AMD FX-9370 mit acht Kernen zum Beispiel benötigt satte 220 Watt TDP und kann somit zusammen mit einer Grafikkarte schnell ein durchschnittliches 500 Watt Netzteil überlasten.
Die APUs mit FM2+ Sockel von AMD, Prozessoren mit integriertem Grafikchip, sind weniger leistungs-hungrig und liegen ebenfalls wieder bei durchschnittlich 95-100W TDP.

Mainboard und RAM

Im Vergleich zur GPU und CPU spielt das Motherboard plus RAM keine nennenswerte Rolle. Das geht so weit, dass auf den bekannten Vergleichsportalen oder Webshops bei Mainboards keine Angaben zum Verbrauch gemacht werden. In der Regel wird jedoch gesagt, dass man für das Mainboard, je nach Ausstattung, 30 bis 50 Watt einrechnen sollte. Natürlich benötigt ein Mainboard mit besonderen Extras wie verbesserter Soundkarte, integrierte Grafikkarte und WLAN entsprechend mehr als eines der günstigeren Preisklasse.

Laufwerke

Vor noch nicht allzu langer Zeit hätten wir in einem Ratgeber wie diesem noch darauf hinweisen müssen, dass man Laufwerke in entsprechender Menge ebenfalls als Verbraucher beachten sollte. Schaut man jedoch auf die aktuelle Technik, stellt man schnell fest: Eine superschnelle Western Digital VelociRaptor mit 10.000 Umdrehungen pro Minute und 1 TB Speicher benötigt gerade einmal 5,1 Watt im Betrieb und 4,2 Watt im Leerlauf. Auch eine WD Black mit 2 TB und 7200rpm hat lediglich einen Betriebsverbrauch von 9,5W.
Vergleicht man diese Werte mit einer SSD wie der Samsung 850 EVO 512GB, müsste man bei der Berechnung der benötigten Wattleistung des Netzteils gemessene 1,78 Watt Maximalverbrauch einrechnen, womit SSDs fast schon irrelevant beim Netzteilkauf sind.
Gleiches gilt ebenso für CD- DVD- oder BlueRay-Laufwerken, sofern man eines benötigt. Auch hier wird nur ganz selten der Verbrauch tatsächlich angeben, da dieser selten beachtet werden muss.

Anschlüsse, Formfaktor und Wirkungsfaktor

Weitere Merkmale die man beim Netzteilkauf beachten sollte sind die vorhandenen Anschlüsse, der richtige Formfaktor für Gehäuse und der Wirkungsfaktor der Netzteile.
Der Formfaktor bei gewöhnlichen Motherboards und Gehäusen ist der ATX-Standard. Die allermeisten Netzteile sind nach diesem Formfaktor produziert und Abweichungen davon sind meist speziell gekennzeichnet. Wichtiger ist dann schon die Wahl der Anschlussart und benötigte Anschlüsse. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, wie viele Grafikkarten oder Laufwerke man verwenden möchte. Bei nur einer Grafikkarte und bis zu vier Laufwerken kann man jedoch nichts falsch machen. Bei mehreren Grafikkarten jedoch sollte man darauf achten, dass das Netzteil auch genügend 6- oder 8-Pol Kabel mitliefert und auch die jeweilige Anzahl Grafikkarten unterstützt.
Neben den Anschlüssen der Bauteile gibt es auch Unterschiede beim Kabelmanagement. Viele Netzteile bieten heutzutage gegen geringen Aufpreis auch die Möglichkeit, ungenutzte Kabelstränge vom Netzteil zu trennen. Gerade bei Gaming-PCs achtet man gerne auf ein aufgeräumtes Inneres. In diesem Fall sollte das Netzteil Kabelmanagement beherrschen.
Zuletzt gibt es da noch den Wirkungsfaktor. Hier wird die Bezeichnung „80 Plus“ verwendet, die aussagt, dass ein Netzteil mindestens einen Wirkungsgrad von 80% hat und entsprechen nur 20% Verlustleistung. Die Zertifizierung ist in den Stufen 80 Plus, 80 Plus Bronze, Silber, Gold, Platinum und Titanium aufgeteilt. 80 Plus wäre das ineffizienteste und 80 Plus Titanium-Zertifiziert das effizienteste Netzteil mit einem Wirkungsgrad von Minimum 90-96%. Je besser die Zertifizierung, desto besser zwar die Effizienz, doch auch der Preis steigt zunehmend.

Zusammenfassung

Nach all diesen Informationen kann man nun folgendes festhalten:
Ein Computer bestehend aus einem Mainboard, einer APU und einem oder zwei Laufwerken kommt ohne Probleme mit einem 300 Watt Netzteil aus und hat noch Luft für Zusatzkarten oder Laufwerke.
Bei der Erweiterung um eine Grafikkarte und einer leistungsstarken CPU sollte man dann eher auf ein 500 oder 750 Watt Netzteil zurückgreifen.
Wer zwei oder sogar noch mehr Grafikkarten, zusätzliche Soundkarte, mehrere Laufwerke und eine leistungsstarke AMD-CPU einplant, muss dann aber genauer hinsehen und benötigt im Zweifel ein 1000 Watt Netzteil oder mehr. Das aktuelle Maximum liegt bei 2000 Watt und wird nur in ganz besonderen Fällen überhaupt nötig.

Was ist ein (guter) Gaming PC?

Nicht jeder Computer, auf dem Programme gut laufen, ist gleichzeitig auch spieletauglich. Doch was unterscheidet eigentlich einen normalen PC und einen Gaming-PC?

Schauen wir dafür einmal, welche Arbeiten auf einem gewöhnlichen Computer durchgeführt werden. Hier finden wir Programme wie Office zur Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation, Browser für den Internetzugriff, vielleicht noch Musik und Video-Abspielprogramme.
Seltener werden auch noch Bildverarbeitungsprogramme verwendet, um die eigenen Fotos noch etwas aufzubessern oder produktiv einzusetzen. Für all diese Programme werden keine sehr hohen Anforderungen an einen Computer gesetzt.
Es reicht schon eine Onboard-Grafikkarte im Prozessor oder dem Mainboard zu haben. RAM-Speicher und Prozessorleistung müssen nicht immens hoch sein, die Soundkarte befindet sich ebenfalls auf dem Mainboard. Auch an die Laufwerke wird kaum eine Anforderung gestellt, reicht in der Regel eine mittelschnelle, mechanische Festplatte mit 250-1000 GB Speicher. So ist ein Office-Computer vor allem sehr energiesparend, leise aber nicht besonders schnell.

Der Gaming PC hingegen muss Spiele mit hohen Systemanforderungen ausführen können. Dazu zählt vor allem eine leistungsstarke Grafikkarte und CPU, überdurchschnittlich viel RAM und eine möglichst schnelle Festplatte für kurze Ladezeiten. Die meisten Spiele verwenden sehr aufwendig gestaltete 3D-Objekte, die möglichst realitätsnah wirken sollen. Dazu kommen noch Licht- und Schatteneffekte, diverse Filter, Animationen und tausende Texturen, die gleichzeitig angezeigt werden. Dabei sollen möglichst viele Bilder pro Sekunde auf dem Monitor angezeigt werden, damit das Spielgefühl flüssig ist. Für solche Anforderungen müssen alle Komponenten eines Gaming-PCs gut miteinander zusammenarbeiten und vor allem leistungsstark sein.

Was ist ein guter Gaming-PC?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man erst einmal festlegen, für welche Spiele er gut sein soll. In der Regel schaut man bei einem Neukauf, dass man bei aktuellen Spielen die empfohlenen Systemvoraussetzungen erfüllt und möglichst noch Luft nach oben hat.

Heutzutage ist ein guter Gaming-PC mit einer starken Grafikkarte wie einer Nvidia gtx 970, besser noch GTX 980 Ti ausgestattet. Das Äquivalent von AMD dazu ist die Radeon R9 Fury und Fury X. Diese Grafikkarten gelten aktuell noch als High-End, auch wenn die nächste Generation bereits im Kommen ist.

Dazu sollte sich ein aktueller Prozessor der Intel i5 oder i7 Reihe gesellen, zum Beispiel der i7-6700K. Bei AMD ist dies die FX-6300er oder FX-8300er Reihe, hier als Gegenpart zu Intel der FX-8370. Wichtig ist, dass der Prozessor möglichst mehr als zwei Kerne und 3 GHz verwendet.

RAM sollte für einen Gaming-PC nicht knapp bemessen sein. Mindestens 8 GB, besser aber 16 GB sollten gewählt werden. Hier ist zu beachten, dass möglichst Riegel im Dual-Channel zusammenarbeiten. Bei 8 GB also zwei Riegel mit je 4 GB. Die Geschwindigkeit der Riegel ist nicht sehr ausschlaggebend. Hier sollte man die Geschwindigkeit wählen, die der Prozessor maximal ohne Übertakten unterstützt. Beim i7-6700K ist dies DDR4 mit 2133 MHz, beim FX-8370 verwendet man DDR3 mit 1866 MHz. AMD wird erst 2017 Prozessoren mit Unterstützung für DDR4 liefern.

Bei der Wahl einer Festplatte sollte man möglichst eine SSD für schnelle Ladezeiten, und zur Ablage von Dateien eine HDD mit wenigstens 1 TB Speicher verwenden. Sehr beliebt ist die Samsung SSD 850 EVO und bei den HDDs zum Beispiel eine Western Digital WD Green oder WD Blue mit 1 oder 2 TB.

Wieviel Strom verbraucht ein Gaming PC?

Bei Gaming-PCs muss man neben den Anschaffungskosten auch die Folgekosten durch den Stromverbrauch kalkulieren. Bei einer schlechten Wahl an vermeintlich günstigen Komponenten kommt mit der Jahresabrechnung möglicherweise eine böse Überraschung. Weiterlesen

Was ist wichtig für einen Gaming-PC?

Ein Gaming PC benötigt viel Leistung. Zwar können viele Spiele selbst mit Onboard-Grafiklösung, geringer Prozessorleistung und wenig RAM funktionieren, aber sehr schnell an Grenzen stoßen. Ein schwacher Gaming-PC verdirbt nicht nur den Spaß am Spiel, sondern kann auch dazu führen, dass manche Spiele oder Programme gar nicht erst funktionieren. Weiterlesen