Gaming Beamer

Gaming ist beliebter denn je. Ob zu Hause am PC oder Konsole oder unterwegs mit dem Handy oder Tablet, Gaming ist für viele Menschen ein Teil ihres Lebens. Ebenso schnell wie sich das Gaming an sich verändert, verändern sich auch die Ansprüche. Manchmal fühlt es sich an, als ob erst gestern die ersten HD Monitore das Licht der Welt erblickten und nun füllen schon die ersten 4K Beamer die Regale der Elektronikläden. Aus verschwommenen Pixelhaufen wurde innerhalb der letzten 20 Jahre gestochen scharfe und realitätsechte Figuren und Landschaften. Die fortschreitende technische Entwicklung setzt immer höhere Anforderungen an die Ausgabegeräte, welche im Gegenzug immer erschwinglicher werden. An diesem Punkt stellen wir uns immer wieder die Frage: Welches Ausgabemedium ist denn nun am besten für Gaming geeignet?
Ob Fernseher oder Monitor, beide Medien sind super für den Schreibtisch oder das Heimkino geeignet. Allerdings sind auch beide in Ihrer Größe recht beschränkt. Wenn man zusammen auf einem Bildschirm spielt, sind fast alle normalen Monitore zu klein und selbst auf Fernsehern sind die Bilder meist mehr schlecht als recht erkennbar. Warum also Geld in einen Fernseher investieren, wenn man für wenige Euro mehr schon einen Beamer bekommt, dessen Bild um einiges größer ist? Durch das Fortschreiten der Technik stehen die Projektionen eines Beamers kaum mehr dem Bild eines Fernsehers nach, sind deutlich größer, besser zu verstecken und deutlich transportabler eins ein großer Fernseher. Selbst qualitativ hochwertige Geräte mit 3D Funktion werden inzwischen zu recht günstigen Preisen angeboten. Warum also nur dabei sein, wenn man mit einem Gaming-Projektor auch mitten drin sein kann? Zwar gibt es eine reiche Auswahl ein Gaming-Beamern, allerdings ist nicht jeder Beamer mit dem Prädikat Gaming auch wirklich fürs Zocken geeignet.

Damit es fuchsige Händler richtig schwer haben und ihr genau den Beamer fürs Gaming bekommt, den ihr möchtet, haben wir diese Website ins Leben gerufen. Wir stellen euch nicht nur die unterschiedlichsten Beamer vor, sondern testen diese ausgiebig, schreiben interessante News und helfen euch mit fundierten Entscheidungshilfen dabei, dass passende Gerät für euch zu finden. Ob allein im dunklen Kämmerlein oder mit Freunden tagsüber im hellen Wohnzimmer, wir haben die besten Tipps für euch und teilen die Erkenntnisse unserer Beamer-Tests gerne mit euch. Während ein Gaming-Beamer früher nur finanzkräftigen Enthusiasten vorbehalten war ist er heute aufgrund eines wahren Preissturzes selbst für die breite Masse zugänglich. Warum also immer nur vor einem Bildschirm sitzen, wenn man auch auf eine Leinwand blicken kann? Ob alleine oder zusammen, ob Gaming, Kino oder Sport ein guter Beamer verbessert das digitale Erlebnis um Welten!

Bevor es an den Kauf eines Gaming-Beamers geht, müsst ihr ein paar wichtige Grundlagen wissen, denn anhand dieser Grundlagen könnt ihr genau das Gerät finden, mit dem ihr glücklich werdet. Unser Kurzguide hilft euch mit den Grundzügen der Beamer und gibt euch aussagekräftige Tipps, auf was ihr achten solltet.

Die Technik des Gaming-Beamers

Im Bereich des Gamings und des Heimkinos werden vor allem zwei verschiedene Arten von Projektoren eingesetzt. Zum einen der LCD-Projektor (Liquid Crystal Display) und zum anderen der DLP-Projektor (Digital Light Processing). Die Technik die sich hinter diesen beiden Systemen verbirgt ist Grundverschieden und hat daher ganz unterschiedliche Vor- und Nachteile.
Bei einem LCD-Projektor wird das Licht der Projektorlampe mithilfe von Prismen in die drei Grundfarben zerlegt und durchläuft dann eine Reihe von kleineren LCD-Bildschirmen. Am Ende der Verarbeitungskette steht ein weiteres Prisma, welches die einzelnen Farben zu einem gesamten Farbbild zusammensetzt. LCD-Beamer bieten meist ein satteres, kontrastreicheres Bild als ihre DLP-Konkurrenten. Außerdem sind sie günstiger, bieten einen deutlich höheren Realitätsgrad der Farbe und eine feinere Abstufung zwischen hellen und dunklen Farbtönen.
DLP-Beamer bedienen sich mehrerer Millionen winziger Spiegel um das gewünschte Bild auf die Leinwand zu projizieren. Jedem Spiegel ist dabei ein Farbrad zugeordnet welches die einzelnen Bildpunkte in die Grundfarben färbt. Die Vermischung dieser Grundfarben finden dann erst im Auge des Betrachters statt. Durch diese externe Vermischung kann es bei empfindlichen Menschen zu sogenannten Regenbogeneffekten kommen. Diese bedeutet, dass das Auge des Betrachters die einzelnen Grundfarben wahrnimmt, wenn es sich nicht synchron zu den Bewegungen des Bildes verhält. Positiv an der DLP-Technik ist die deutlich schnellere Reaktionszeit, sowie der bessere Schwarzwert. DLP-Projektoren sind meist etwas teurer als ihre LCD-Konkurrenten, können allerdings mit besseren Lebenszeiten und helleren Bildern punkten. Außerdem erscheint die LCD-Typische Pixelstruktur bei DLP-Beamern deutlich weniger ausgeprägt.

Die Auflösung eines Gaming-Projektors

Wie auch bei Monitoren und Fernsehern gibt es hier eigentlich nur noch einen Tipp: kaufen sie nur Gaming-Beamer mit FullHD oder höherer Auflösung. Preis-Leistungs-Sieger sind auch bei Beamern die FullHD Geräte, da diese für die breite Masse gefertigt und absolut erschwinglich sind. Geräte mit UltraHD (4k) Auflösung sind leider noch recht teuer, oder leiden unter verschiedenen Kinderkrankheiten wie zu hohen Input-Lags und sind daher nur bei entsprechendem Geldbeutel eine Empfehlung.

Die nötige Helligkeit

Je heller ein Beamer senden kann, desto teurer wird dieser auch und desto schneller müssen Verschleißteile ausgetauscht werden. Generell heißt es zwar je heller, desto besser, da die Kosten jedoch schnell steigen geben wir euch einige Orientierungswerte. Wollt ihr ein kleines (150cm x 85cm) Bild in einem abgedunkelten Raum abbilden benötigt ihr nur etwa 1.500 Lumen Leistung. Wird das Bild größer, steigt auch die benötigte Lumen. Wollt ihr im gleichen Raum beispielsweise eine Fläche von 240cm mal 135cm projizieren, benötigt ihr schon etwa 2.500 Lumen. Ist der Raum nun nicht mehr abdunkelbar, sondern hat viel Umgebungslicht, sollten keine Beamer unter 3.000 Lumen kaufen.

Der Kontrast eines Gaming-Beamers

Das Mindestmaß für einen guten Beamer liegt bei einem Kontrastverhältnis von 5.000:1. Da der Kontrast allerdings maßgeblich zum Bilderlebnis beiträgt sind hier werte von 40.000:1 oder gar 100.000:1 an strebsam.

Bildwiederholungsrate

Wie auch bei Monitoren oder Fernsehern gibt die Bildwiederholungsrate an, wie oft das Bild pro Sekunde bearbeitet werden kann. Zwar kann das Menschliche Auge nicht mehr als 60 Bilder pro Sekunde wahr nehmen, jedoch wirkt eine höhere Bildwiederholungsrate sich positiv auf das Gesamterlebnis aus. Werte unter 100 hz sollten vermieden werden. Optimal sind 240hz oder mehr.

Projektionsverhältnisse als Qualitätsmerkmal

Das Projektionsverhältnis ist das Kriterium das angibt, wie das Verhältnis zwischen Projektionsabstand und Bildgröße beschaffen ist. Bei qualitativ hochwertigen Beamern gehört eine Trapezverzerrungs-Regulierung schon fast zum guten Ton. Dadurch ist es möglich den Beamer auch vertikal oder horizontal versetzt zum Projektionsbild einzusetzen. Ein absolutes Must-Have wenn man keinen 100% festen Platz für den Beamer hat.

Lüfter und Lautstärke

Oft unterschätzt doch nicht minder von Bedeutung. Beamer erzeugen durch Leuchtmittel, elektrische Leitungen und Schalteinheiten eine nicht unbeträchtliche Hitze. Damit der Spiel- oder Filmgenuss nicht ein jähes Ende findet, muss diese Hitze abtransportiert werden. Je nach Größe, Art und Modell des Beamers kann dies Laut und somit störend werden. Wer möchte schon einen stetigen Staubsaugersound hinter seinem Kopf haben, wenn er Film schaut oder zockt?