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Silent Gaming PCs im Test 2017

Viele Gaming PCs klingen im Sommer eher wie ein startender Jumbojet und nicht so, wie ein Computer klingen müsste. Entsprechend der häufig auftretenden Geräuschentwicklung leistungsstarker PCs liegt die Überlegung nahe, auf einen Silent Gaming PC umzusteigen. Da die Geräuschentwicklung von den verbauten Lüftern stammt, muss zunächst geklärt werden, wie der stark reduzierte Lärm überhaupt umsetzbar ist. Eine Kühlung muss schließlich vorhanden sein.

    Grundsätzliche Eckpunkte für einen Silent Gaming PC

    Es gibt drei verschiedene Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deinen Gaming PC so leise wie möglich zu machen. Je nach Konfiguration können zwei oder auch alle Maßnahmen miteinander kombiniert werden – das hängt ganz allein vom zu erreichenden Ziel ab.

    Hochwertige CPU-Lüfter zur Schallreduktion

    Diverse Hersteller bieten CPU-Lüfter an, die besonders leise laufen sollen. Bei manchen Produkten ist sogar eine messbare Geräuschreduzierung gegeben. Für sich alleine genommen ist diese Möglichkeit aber die schwächste Option, den Gaming PC möglichst leise zu machen.

    Besondere Gehäusebauformen aus hochwertigem Material

    Es gibt einige Gehäusehersteller, die auf besondere Materialien setzen, um die Geräuschentwicklung zu reduzieren. Durch besondere Formgebungen und durchdachte Befestigungspunkte für die unterschiedlichen Peripherieteile wird tatsächlich eine gewisse Reduzierung des Schallpegels erreicht. Du solltest besonders darauf achten, dass sowohl die Aufnahmeschrauben als auch die Gehäusefüße mit einer Gummierung versehen sind. Geräusche, die durch Materialschwingung entstehen, werden dadurch nahezu ausgeschlossen.

    Die Königsklasse des Silent Gaming PC – eine hochwertige Wasserkühlung

    Die nach wie vor beste Möglichkeit, einen Desktop PC nahezu geräuschlos fürs Gaming nutzen zu können, liegt in der Installation einer hochwertigen Wasserkühlung. Je nach Bauform und Qualität der Wasserkühlung wird das Kühlmittel, das an den relevanten Hitzeteilen vorbeigeführt wird, über einen Lüfter gekühlt, der selbst in einer Box gelagert ist. Dadurch wird vermieden, dass der Lüfter bei stärkerer Beanspruchung des Systems laut wird.

    Zusätzliche Möglichkeiten, die Geräuschentwicklung im PC zu reduzieren

    Es gibt noch weitere, allerdings nur unterstützende, Möglichkeiten, den Dezibel-Ausstoß des PCs zu reduzieren. Diese Maßnahmen sind für sich alleine nicht wirklich geeignet, das System im Leistungsbetrieb bei Spielen leiser zu machen. Sie können aber, sofern Du wirklich Wert darauf legst, einen nahezu geräuschlosen Gaming PC zu haben, unterstützend zu den oben genannten Maßnahmen genutzt werden. Vibrationsteile durch Gummierung aus der Lautstärkerechnung nehmen Unabhängig von einer SSD (solid State Drive), die Du wohl ohnehin in deinem PC installierst, sind in der Regel auch noch große mechanische HDDs verbaut. Durch die Schnittstellen, in die solche HDDs ins Gehäuse eingeschraubt werden, können bei Betrieb der HDD-Vibrationen auftreten. Diese kannst Du umgehen, indem du die HDDs auf Gummierungen lagerst. Die gibt es in Form von Gummis zum Einhängen der HDD und als gummierte Unterlegscheiben. So gelagert wird die mögliche Lärmentwicklung im Keim erstickt, selbst wenn die HDD wie wild am Arbeiten ist.

    So sollte der leistungsstarke Silent Gaming PC aufgebaut sein

    Wenn Du einen nahezu geräuschfreien Silent Gaming PC haben möchtest, sollte dieser eine Kombination aus den oben stehenden Möglichkeiten beinhalten. In der nachfolgenden Aufstellung erfährst du kurz und bündig, was du im Auge behalten musst:

    • Hochwertige Wasserkühlung mit internen Lüftern
    • Gummierung bei der Befestigung des Mainboards am Gehäuse
    • Gummierung bzw. Gummiaufhängung bei den mechanisch arbeitenden HDDs
    • Gummierung der Auflagefläche des internen Netzteils
    • Gummierte Standfüße für das Gehäuse
    • Nutzung von SSDs, wenn es das Budget zulässt