Was ist wichtig für einen Gaming-PC?

Ein Gaming PC benötigt viel Leistung. Zwar können viele Spiele selbst mit Onboard-Grafiklösung, geringer Prozessorleistung und wenig RAM funktionieren, aber sehr schnell an Grenzen stoßen. Ein schwacher Gaming-PC verdirbt nicht nur den Spaß am Spiel, sondern kann auch dazu führen, dass manche Spiele oder Programme gar nicht erst funktionieren.

Grafikkarte: Je stärker, desto besser!

Das Herzstück eines Gaming-PCs ist die Grafikkarte. Sie sorgt nicht nur für das Bild auf dem Monitor, sie verarbeitet auch alle Effekte, 3D-Elemente und detailreiche Geometrien im Spiel und sorgt für flüssige Bewegungen. Daher sollte man hier nicht zu sparsam bei der Wahl der Hardware sein.

Ist die Grafikkarte zu schwach, fängt das Game an zu ruckeln, es kommt zu Bildhängern und man muss auf eine niedrigere Qualitätsstufe herunterschrauben. Dadurch sieht das Spiel natürlich niemals so gut aus wie man es aus Videos kennt.

Um heutige Spiele gut darstellen zu können, sollte man wenigstens eine Grafikkarte aus dem Jahr 2014 mit mindestens 2 GB-Grafikspeicher besitzen. Je neuer die GPU und je mehr Grafikspeicher zur Verfügung steht, desto länger kann man neue Spiele mit einer guten Bildrate genießen.

Prozessor: Eher zweitrangig bei heutigen Spielen

Heutige Prozessoren liefern in der Regel ausreichend Leistung, um jedes Spiel problemlos unterstützen zu können. Da die meisten Spiele vor allem eine leistungsstarke Grafikkarte voraussetzen, muss der Prozessor nicht so sehr beachtet werden. In der Regel ist eine CPU mit mindestens zwei Kernen und 2,5 GHz ausreichend, um die allermeisten Spiele flüssig spielen zu können. Aber auch hier gilt: Je mehr Leistung zur Verfügung steht, desto länger hat man etwas von seinem Gaming-PC.

Selten gibt es sehr rechenlastige Games, die sehr viele Bewegungsabläufe berechnen müssen. Dies ist häufig bei Strategie- und Aufbauspielen der Fall. Hier muss der Prozessor die Bewegungsabläufe jeder einzelnen Einheit berechnen und sorgt damit für eine starke Last des Prozessors.

RAM: 8 GB sind ausreichen, 16 GB aber zukunftssicher

Viele unterschätzen vor allem den Zwischenspeicher eines Gaming-PCs zu sehr. 4 Gigabyte Ram sind bei kleineren Spielen in Ordnung, möchte man jedoch neue AAA-Titel wie Witcher 3 oder Fallout 4 spielen, kann der Speicher schnell ausgehen. Daher ist es angebracht, mindestens 8 GB RAM, besser aber 16 GB für seinen Gaming-PC einzuplanen. Die Geschwindigkeit des RAMs spielt hier jedoch nur marginal eine Rolle, da die Unterschiede sich wenig auf die Leistung, aber vor allem auf den Preis auswirkt.