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Gaming PCs mit Wasserkühlung im Test 2017

Dass es Computer mit Wasserkühlung gibt, wissen die meisten Gamer. Warum aber könnte man eine Wasserkühlung benötigen und wie funktioniert das überhaupt? Lohnt es sich, einen Gaming PC mit Wasserkühlung zu kaufen oder eher nicht? Was spricht für und was gegen eine WaKü? Der Nutzen zeigt sich durch die nähere Betrachtung der Leistungsdaten.

Der Nutzen eines Systems mit Wasserkühlung

Eine Wasserkühlung erreicht deutlich bessere Kühlungsraten als ein gewöhnliches System mit Luftkühlung. Gerade dann, wenn leistungshungrige Anwendungen und Spiele den PC an seine Wärmegrenze bringen würden, kann eine Wasserkühlung trumpfen. Durch den geschlossenen Regelkreislauf wird Kühlflüssigkeit von einem aktiven Kühlkörper an allen relevanten Komponenten vorbeigeführt, wobei die Kühlflüssigkeit die Wärme aufnimmt und dadurch die Komponente stark abkühlt. Durch die starke Kühlleistung kann ein Gaming PC mit Wasserkühlung wesentlich stärker beansprucht werden als ein gewöhnliches, luftgekühltes System.

    Lenovo IdeaPad Y50-70 (256GB SSD)
    ProzessorIntel Core i7-4720HQ
    Maximaler Turbo-Boost-Takt3.600 MHz
    Prozessorkerne4
    Arbeitsspeicher8 GB
    GrafikkarteNvidia GeForce GTX 960M
    Displaygröße15,6 Zoll
    Bildschirmdiagonale39,6 cm
    ONE High-End Gaming-PC Intel Core i7-6700K, 4x 4.00 GHz
    Leistung
    98%
    Design
    87%
    Upgrade-Möglichkeit
    98%
    Preis-/Leistung
    73%
    Gesamtbewertung
    89%
    ONE Silent High-End Gaming-PC Haswell-Refresh Core i7-4790K
    ProzessorIntel Core i7-4790K
    Maximaler Turbo-Boost-Takt4.400 MHz
    Prozessorkerne4
    Arbeitsspeicher16 GB
    GrafikkartenVidia GeForce GTX 970
    GehäuseDelux SH891
    Taktfrequenz4.000 MHz
    VIBOX Legend HyperFreeze Paket 20

    EUR 7979,95

    EUR 8869,99

    ProzessorIntel i7 5930k
    Maximaler Turbo-Boost-Takt3.700 MHz
    Prozessorkerne6
    Arbeitsspeicher32 GB
    GrafikkartenVidia GeForce GTX 980 SLI
    GehäuseMidi Tower
    Taktfrequenz3.500 MHz

    Vorteile, die sich durch die Nutzung eines wassergekühlten Gaming PCs ergeben

    Es ist nun schon geklärt, dass eine Wasserkühlung wesentlich leistungsfähiger ist als ein luftgekühltes Computersystem. Durch diese verbesserte Kühlleistung können auch die Komponenten wie CPU, Ram, Grafikkarte(n) etc. wesentlich mehr Leistung bringen, ohne der Gefahr einer Überhitzung gegenüberzustehen. Eine Wasserkühlung ist also bestens geeignet, wenn dem Gaming PC mehr Leistung herausgekitzelt werden soll.

    Overclocking (Übertaktung des Systems)

    Echte Gamer wissen, dass man solche Systeme sehr gut übertakten kann. Das heißt, dass die verbauten Teile mehr Leistung bringen können als vorgesehen. Dennoch muss man sich als sogenannter Overclocker darüber im Klaren sein, dass man durch das Übertakten im Schadensfall keinen Garantieanspruch mehr hat. Die Leistungssteigerungen, die sich durch solche Systeme erreichen lassen, sind aber durchaus signifikant und können, dank der guten Kühlung, sehr lohnenswert ausfallen.

    Sehr leise Kühlung nahe an der Geräuschlosigkeit

    Gaming PCs mit Wasserkühlung sind in der Regel wesentlich leiser als luftgekühlte Systeme. Wenn eine entsprechend hochwertige Wasserkühlung verbaut wird, kann man ein beinahe geräuschloses System schaffen. Solche Systeme hört man nur dann, wenn der Computer über längere Zeit unter Volllast gehalten wird. Aber auch dann ist die Geräuschentwicklung bestenfalls als „flüsterleise“ zu bezeichnen.

    Nachteile, die sich aus der Nutzung eines wassergekühlten Gaming PCs ergeben

    Wo Licht ist, ist auch Schatten. Das ist auch bei einem wassergekühlten System der Fall. Die Schwierigkeiten, die sich bei einem wassergekühlten System ergeben, fallen nicht sofort ins Auge, sondern zeigen sich erst langfristig. Auch diese Nachteile muss man kennen, damit man sich fundiert für oder gegen einen Gaming PC mit Wasserkühlung entscheiden kann.

    Höher ausfallende Anschaffungskosten

    Durch die komplexere Technik, die mit einer Wasserkühlung ins System gepackt wird, steigt auch der Anschaffungspreis. Die Differenz zwischen einer Wasser- und einer Luftkühlung fällt heutzutage weniger dramatisch aus als noch vor einigen Jahren, ist aber dennoch bemerkbar. Dieser höhere Anschaffungspreis wird aber durch die wesentlich bessere Kühlleistung und die geringe Geräuschentwicklung relativiert.

    Schwierige Zugänglichkeit bei Komponentenversagen

    Auch wenn moderne Komplettsysteme heutzutage ziemlich langlebig sind, kann es dennoch zu einem Ausfall einer oder sogar mehrerer Komponenten im System kommen. Wenn dann eine Wasserkühlung verbaut ist, gestaltet sich die Wartung bzw. der Austausch der entsprechenden Komponenten wesentlich schwieriger, als dies bei einem luftgekühlten System der Fall wäre. In solchen Situationen sollte man, wenn man sich dies Selbst nicht zutraut, kompetente Hilfe durch einen Fachmann suchen, der den Austausch vornimmt.

    Für wen lohnt sich der Kauf eines Gaming PC mit Wasserkühlung?

    Grundsätzlich sind Gaming-PCs mit Wasserkühlung immer zu empfehlen, weil gerade bei anspruchsvollen 3D-Anwendungen eine enorme Temperaturentwicklung zu sehen ist. Luftgekühlte Systeme werden dann meist ziemlich laut. Mit einer Wasserkühlung entfällt diese Geräuschentwicklung nahezu. Außerdem hat man durch die Übertaktungsmöglichkeit auch längerfristig etwas von einem wassergekühlten Gaming PC. Die Lebenszeit eines solchen Systems wird also in die Länge gezogen.